Ein Hund kommt ins Haus!

Wenn man sich einen Hund anschafft sollte man zu aller erst bedenken, das dieser viel Platz, regelmäßigen Auslauf und natürlich auch jede Menge Aufmerksamkeit benötigt und zwar nicht nur heute und morgen, sondern über viele Jahre! Auch wenn man sich "für das Kind" einen Hund anschafft muss man sich darüber im Klaren sein, das die Verantwortung für das Tier und dessen Erziehung immer beim Erwachsenen liegt. Natürlich kostet ein Hund auch Geld. Die Anschaffung, Das Futter, Steuer und nicht zu vergessen die möglichen Tierarztkosten (Eine Tierkrankenversicherung kann hier Sicherheit bieten).Es ist gut wenn man sich schon vor der Anschaffung Gedanken macht, wie man seinen Hund erziehen möchte, denn wie bei der Kindererziehung gibt es auch hier verschiedene Grundsätze und Methoden. Ein gutes Beispiel ist die häufig verbreitete "Clicker"-Methode. Lässt man seinem Hund zu viel Freiraum wird er sich sehr bald als "Alpha-Tier" Ihrer Familie fühlen und machen was er will.

 

Ein ideales Alter um den Welpen von seiner Mutter zu trennen ist schwer zu sagen. Es hat sich aber bewährt, den Welpen bis zur 12. Woche bei seiner Familie zu lassen. Doch da sind viele Züchter sehr unterschiedlicher Meinung. Auf keinen Fall sollte der Hund jedoch vor der 8. Woche von seiner Familie getrennt werden.

Bei der Überlegung, ob Hündin oder Rüde, sollte man sich klarmachen, dass eine Hündin in der Regel etwas ruhiger und anschmiegsamer ist, aber ca. zweimal im Jahr ihre so genannte Hitze oder Läufigkeit durchmacht.
Rüden sind in der Regel etwas selbstbewusster und brauchen bei der Erziehung eine etwas konsequentere Hand. Da der Rüde permanent paarungsbereit ist, muss man aufpassen, dass der Hund kein Streuner wird.

Zum Wohl vieler Hundebesitzer wird bei beiden Geschlechtern häufig eine Kastrarion empfohlen. Dies ist heutzutage ein Routineeingriff. Nicht vergessen darf man aber, das es dennoch eine Operation ist.

Um den Hund richtig zu transportieren empfielt sich eine Transportbox für das Auto. Diese sollte so groß sein, das der Hund darin bequem stehen und liegen kann wenn er ausgewachsen ist.

Zu Hause sollte der Liegeplatz für den Hund so gewählt sein, das er von dort aus das Geschehen um ihn herum beobachten kann und sich dennoch ungestört fühlt. Stellen Sie Ihrem Schützling einen Korb oder legen Sie ihm eine Decke dort hin.

Ihr Hund braucht einen Wasser- und einen Futternapf. Diese sollten leicht zu reinigen und standfest sein. Von dünnen Plastiknäpfen ist abzuraten, da diese zerbissen und Teile davon verschluckt werden können. Soll es Plastik sein empfielt sich ein möglichst hartes und stabiles. Der Vorteil von Keramiknäpfen ist, das sie schwer und deshalb schwierig umzustoßen sind. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt ein rießiges Angebot an Leinen und Halsbändern. Beim Kauf sollten sie vor allem darauf achten, das sie entweder aus waschbarem Material oder aus abwischbarem Leder bestehn. Die Farbe wird dem Hund relativ egal sein, dadurch können Sie Ihren Wünschen freien Lauf lassen.

Um seinen Hund stubenrein zu bekommen kann man auf die Transportbox zurückgreifen. Da der Welpe nur äußerst ungern das eigene Heim beschmutzt, wird er versuchen es sich in der Box zu "verkneifen". Wenn der junge Hund unruhig wird sollt man ihn möglichst schnell dort hin bringen, wo er sich "erleichtern" darf.

Sollte doch einmal etwas daneben gehen, schimpfen Sie den Hund nur dann, wenn Sie ihn dabei erwischen. Wenn Sie ihn später bestrafen kann der Hund das nicht mehr in Zusammenhang bringen, und versteht nicht, warum er Ärger bekommt. In ungünstigen Fällen bezieht er die Bestrafung vielleicht sogar auf ein positives Verhalten. 

Beispiel:

Besitzer gibt Kommando "sitz", Hund macht sitz, Besitzer sieht die Pfütze, bestraft den Hund, Hund denkt er soll bei diesem Befehl nicht sitzen.